Moderne Verbindungselemente sind aktivierbare Präzisionsteile. Außer Doppelkronen gibt es eine Reihe weiterer  Verbindungselemente Zähnen und einer  herausnehmbaren Modellgußprothese.  Die einfachste und auch kostengünstigste  Möglichkeit sind gegossene Modellgußklammern,  die den naturlichen Zähnen anliegen. Allerdings  belasten sie die Pfeilerzähne stark, sind unschön  anzuschauen und altern mit der Zeit.  Geschiebe und Anker sind Präzisionsteile. Sie  gibt es konfektioniert (z.B. Ceka-Anker) oder  individuell gefertigt (RSS-Geschiebe). Sie haben  den Vorteil, unsichtbar und relativ zierlich zu  sein. Sie sin aktivierbar. Der Nachteil ist eine  exzentrische Belastung des Pfeilerzahnes.    Teleskopkronen bestehen aus zwei Kronen, die  genau übereinander passen. Das Primärtele wird  auf dem beschliffenen Zahn zementiert, das  Sekundärtele sitzt in der herausnehmbaren  Modellgußprothese.  Die Vorteile sind eine  zentrische Belastung des Pfeilerzahnes, eine  einfache Handhabung und eine bessere  Reinigung des Pfeilerzahnes. Der Nachteil ist ein  etwas größerer  Platzbedarf der Doppelkronen.   
Doppelkronen als Halteelement mit im Mund verklebten Galvanokronen. Heutzutage wird zu Recht immer mehr Wert  gelegt auf biologisch verträgliche Materialien.  Auch in der Zahnmedizin sollte man darauf  achten, problematische Stoffe zu vermeiden.  Neben dem viel diskutierten Amalgam als  Füllungsmaterial machen auch bestimmte  Metalllegierungen Probleme - wegen einiger   Inhaltsstoffe. Dazu gehören Lote, die zum  Verbinden von Kronen mit der Modellgußbasis  genutzt  werden, und z.B. palladiumhaltige  Legierungen.  Zur Vermeidung dieser Probleme kann man  heutzutage goldhaltige Galvano-Doppelkronen,  aus reinem Gold, als Verbindungselemente in  Mund mit der Modellgußprothese lotfrei  verkleben.  Neben verträglichen Materialien erhält man so  zusätzlich noch eine optimale Passgenauigkeit.  Die Haftkräfte können über aktivierbare Sitec-   Anker ebenfalls optimal eingestellt werden.    
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Zahnarztpraxis Dr. Joachim W. Schroeder
Bei Zahnersatz gibt es viele Möglichkeiten. Zahnersatz kann festsitzend oder  herausnehmbar sein. Als Pfeiler für  festsitzenden Zahnersatz können eigene Zähne  oder Implantate dienen. Festsitzender  Zahnersatz kommt den eigenen Zähnen am  nächsten. Kronen oder Brücken zählen zum  festsitzenden Zahnersatz.   Ist die Zahl der verbliebenen, eigenen Zähne  oder Implantate zu gering für festsitzenden  Zahnersatz, muß man eine herausnehmbare  Prothese anfertigen. Herausnehmbaren  Zahnersatz gibt es als Teil- oder als  Totalprothese. Teilprothesen werden meist an  eigenen Zähnen oder Implantaten befestigt.   Es gibt verschiedene Arten von   Befestigungselementen. Das einfachste und  kostengünstigste Befestigungselement ist die  Doppelarmklammer mit Auflage. Komfortablere  und zahnschonendere Befestigungselemente  sind Teleskopkronen oder das Geschiebe. 
Auch auf Implantaten kann man herausnehmbare Brücken machen. Nach Verlust aller Zähne und der Insertation von  Implantaten gibt es mehrere Möglichkeiten der  endgültigen Versorgung.   Konnte man eine genügende Anzahl von  Implantaten setzen - im Oberkiefer 8 Implantate  und im Unterkiefer wegen der meist festeren  Knochensubstanz 6 Implantate - kann man  meistens eine festsitzende Versorgung  eingliedern. Ist es nur möglich, eine geringere Zahl von  Implantaten einzugliedern - weil man z.B. einen  Knochenaufbau vermeiden möchte - kann man  trotzdem eine Versorgung wählen, die im  Komfort einer festsitzenden Arbeit entspricht,  aber zur Reinigung und Schonung der Pfeiler  herausnehmbar ist. Als Verankerungselemente  gibt es hierzu z.B. einen gefrästen Steg oder  Teleskopkronen.
Einer totalen Prothese muß man die “Totalprothese” nicht ansehen. Nach dem Verlust aller Zähne ist die einfachste  Versorgung eine Totalprothese. Diese Prothese  hält im Mund über den Saugeffekt des Speichels,  ähnlich zweier Glasplatten und einen Wasserfilm  dazwischen. Den Halt einer Totalprothese kann man natürlich  über das Einbringen von Implantaten als  Verankerungselement im Kiefer stark  verbessern. Auf diese Implantate - je nach  gewählter Kontruktion 2 oder 4 - setzt man als  Verbindungselement einen “Locator” oder  besser noch einen gefrästen Steg.   Das Aussehen der Totalprothese kann über eine  individuelle Anpassung - an z.B. eigene Zähne  (nach früheren Fotos) -  deutlich an  Natürlichkeit gewinnen.    
Moderne Kronen- und Brückenmaterialien sind “metallfrei”. Viel Jahre lang galten Hochgoldlegierungen als  das Non-plus-ultra hinsichtlich der  Materialeigenschaften und der Verträglichkeit.  Nachdem aus Kostengründen und auf Drängen  der Krankenkassen immer mehr  Nichtedelmetalllegierungen für Kronen und  Brücken eingesetzt wurden, kam es im Mund  immer häufiger aufrund von  Legierungsbestandteile zu Allergien oder  Unverträglichkeiten.  Heute können Kronen und Brücken metallfrei als  Vollkeramik- oder Zirkoniumdioxydkronen  gefertigt werden. Metallfrei ergibt eine deutlich  bessere Verträglichkeit für den Organismus und  auch für das Zahnfleisch. Und die Ästhetik der  Kronen hinsichtlich Transparenz und  Natürlichkeit wurde ebenfalls dadurch  verbessert.   
Zahnersatz (Prothetik) Prothetik ist der Fachbegriff für Zahnersatz. Der beste Zahnersatz erfüllt optimal seine Funktion und ist trotzdem nicht als Zahnersatz sichtbar. Natürliches Aussehen und Schönheit sind oberste Gebote. Selbstverständlich kann Zahnersatz auch Zahnfehlstellungen und Form- oder Farbanomalien ausgleichen. Es wird immer ein ästhetisch optimales Ergebnis angestrebt.